Über mich

Nach meinen ersten Versuchen mit der Pocket Kamera habe ich meine Leidenschaft irgendwann zu meinem Beruf ausgebaut. Ich habe angefangen, meine Motive nicht mehr dem Zufall zu überlassen, sondern selbst in den Zufall einzugreifen. Gegen Ende der 90er Jahre habe ich geglaubt, ich wäre Modefotograf; habe Schauspieler*innen gebucht und Kollektionen für hamburger Modedesigner fotografiert. Dabei war mir eine kantige Inszenierung stets lieber als ein makelloses Erscheinungsbild. Seit 2005 arbeite ich als Fotograf für Hotels weltweit und finde mich nicht selten in skurrilen Kulissen wieder. Hotels sind für mich der perfekte Ort für spannende Inszenierungen. Könnten Hotelzimmer reden, würde die gesamte Unterhaltungsindustrie revolutioniert werden. 

Neben meiner kommerziellen Arbeit als Fotograf widme ich mich immer schon auch persönlichen Projekten. In den letzten Jahren bewegen sich diese meist im Bereich der erotischen Fotografie. Für mich ist die Erotik ein ebenso fester Bestandteil der Fotografie wie das Licht selbst! Ich liebe authentische Bilder ohne Hochglanzretusche und mein fotografisches Ziel ist es, den Moment zu finden und festzuhalten, der frei von den Gedanken an ein Schönheitsideal und der gefüllt mit der Lust an sich selbst ist. Ein hohes Ziel, dessen Erreichbarkeit allein mit fotografisch technischen Mitteln kaum möglich ist.

2017 bin ich mit dem sexualtherapeutischen Modell des Sexocorporel in Berührung gekommen. Ich habe seither den Basislehrgang (1.Stufe) Sexocorporel ZISS erfolgreich absolviert und befinde mich momentan im Vertiefungslehrgang (2. Stufe) Sexocorporel ZISS. Schnell war mir klar, daß die sexologische Ausbildung mir nicht nur dabei hilft, meine erotischen Fotografien umzusetzen, sondern daß ich mit meinen erotischen Fotoshootings bereits weit im Bereich der Sexologie unterwegs war, ohne es zu wissen. Den Mut zu haben, entgegen aller Zweifel, sich erotisch vor der Kamera zu zeigen, stärk ganz enorm das, was wir Sexologen die sexuelle Selbstsicherheit nennen.

Schon der Basislehrgang Sexocorporel hat bei mir ein tiefes Verständnis über die Zusammenhänge auch meiner eigenen Sexualität bewirkt. Dieser Prozess hat mich persönlich sehr bereichert. Ich kann seither das Geschenk Sexualität immer mehr genießen und habe gelernt, eigene Ressourcen und Grenzen erkennen und erweitern zu können.  

Die Kombination von Kenntnissen aus den Bereichen der Fotografie und der Sexologie haben mich schließlich bewogen, die Praxis für sexuelle Inspiration zu eröffnen. 

Ich freue mich auf alle eure Anliegen und Fragen rund um die Welt der Erotik und Sexualität und auch darauf, euch im Zuge eines meiner Angebote kennen zu lernen. 

 

 

 

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